Home
21 | 07 | 2019
Willkommen auf den Internetseiten der Wilhelm-Leuschner-Stiftung PDF Drucken E-Mail

Bayreuth ist die Geburtsstadt des Gewerkschafters, Politikers und antifaschistischen Widerstandskämpfers Wilhelm Leuschners, der hier am 15. Juni 1890 geboren wurde. Sein Geburtshaus in Moritzhöfen 25 ist seit September 2003 eine Gedenkstätte zur Erinnerung an sein Wirken. Zugleich ist es ein historischer Lernort für die nachwachsenden Generationen. Die Wilhelm-Leuschner-Stiftung übernimmt seit 2002 die Aufgabe, entsprechend ihrer Satzung, die Gedenkstättenarbeit zu koordinieren und die Bildungsarbeit für die Besuchergruppen in ihrem eigenen Wilhelm-Leuschner-Zentrum durchzuführen. Im Sinne des nachfolgenden Zitats aus der Aufgabenstellung der Bayerischen Gedenkstättenstiftung erfüllt die Stiftung ihr bürgerschaftliches Engagement: „Die Erinnerung an die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft wachzuhalten und die geschichtliche Erfahrungen und die daraus gewonnen Erkenntnisse weiterzutragen, ist nicht alleine Aufgabe des Staates, sondern ihrem Wesen nach eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur erfolgreich sein, wenn sie von den maßgebenden Kräften der Gesellschaft mitgetragen wird und muss diejenigen einbeziehen, die der Gedenkstättenarbeit in besonderer Weise verbunden sind.“

Die Wilhelm-Leuschner-Stiftung hat sich seit Beginn ihrer Arbeit beim Aufbau der Einrichtung der Gedenkstätte sowie der dann folgenden Bildungsarbeit für die Besuchergruppen von diesem Grundsatz leiten lassen.

Seit 1993 war der Bayreuther Verein für Sozial- und Kulturgeschichte um den Erhalt des Geburtshauses Wilhelm Leuschners bemüht. 1997 wurde es von der Stadt Bayreuth unter Denkmalschutz gestellt und der im Jahr 2000 von den damaligen Eigentümern beantragte Abriss des Geburtshauses konnte durch die Vereinsaktivitäten verhindert werden. Nach der Hausrenovierung durch den neuen privaten Eigentümer konnte in Zusammenarbeit mit der Stadt Bayreuth eine Gedenk- und Bildungsstätte durch die Wilhelm-Leuschner-Stiftung eingerichtet werden. Seit dem damaligen Einzug im Geburtshaus im Jahr 2002 wurde von der Stiftung daran gearbeitet, die Gedenkstätte aufzubauen und die Bildungsarbeit in einem eigenen Gebäude zu entwickeln. Nach zehn Jahren in Miete im Geburtshaus hat sich die Wilhelm-Leuschner-Stiftung dazu entschieden, ein eigenes Zentrum aufzubauen. Seit Juli 2012 ist die Stiftung in ihrem neuen Gebäude in der Herderstraße 29 und hat das Haus inzwischen zum Wilhelm-Leuschner-Zentrum eingerichtet. Dieses Zentrum ist zugleich der Ort, an dem der Nachlass von Wilhelm Leuschner original aufbewahrt, wissenschaftlich bearbeitet und im Netz digital zur Verfügung steht. Der Zugang wird von unserem Administrator auf Anfrage eingerichtet.

 
Eröffnung der Ausstellung "Kinder in Theresienstadt" PDF Drucken E-Mail

Am Mittwoch den 26. Juni 2019 wurde um 18:00 Uhr im Leuschner-Zentrum die Ausstellung

"Kinder in Theresienstadt" eröffnet. Download Flyer!

 
Schülerinnen und Schüler beim Projekttag in der Leuschner-Gedenkstätte: Auf den Spuren Leuschners im Kasernenviertel Moritzhöf PDF Drucken E-Mail

Am Mittwoch, 5. Juni 2019 war eine Schulklasse vom Istituto Tecnico Commerciale e Tecnologico FOSSATI-DA PASSANO aus La Spezia zu einem Projekttag in der Leuschner-Gedenkstätte. Mit Hilfe italienischer Texte und der Übersetzung durch die Lehrerin Andrea Rüger vom Richard-Wagner-Gymnasium, der Partnerschule in Bayreuth, machte die Gruppe sich mit dem Widerstandskämpfer und den historischen Umständen vertraut. 

Bei dem Projekttag wurde der Schulgruppe auch die Umgebung des Geburtshauses auf den ‚Spuren Leuschners in Moritzhöfen‘ vermittelt. Beim Besuch am Röhrensee, der im Geburtsjahr Leuschners 1890 entstand, wurden die historischen Stätten des ‚Kasernenviertels‘ vor über 150 Jahren erläutert.Der Leiter der Leuschner-Stiftung erläuterte die Biographie Leuschners an diesem historischen Erinnerungsort und zog Vergleiche mit dem italienischen Widerstand. Im Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft zwischen Bayreuth und La Spezia, die vor 20 Jahren begann, ist die Leuschner-Stiftung mit Projekten und Bildungsarbeit zur deutsch-italienischen Erinnerungskultur aktiv.

Der Austausch mit La Spezia wird am 30. September anlässlich des 75. Todestages von Wilhelm Leuschner mit einem Projekttag zum historischen Vergleich von italienischen und deutschen Widerstand weiter vertieft.

 
Rock Against Racism – Musik und Bildung gegen Rassismus PDF Drucken E-Mail

Vorträge, Workshops und Livemusik im Leuschner-Zentrum und Schokofabrik – Erinnerungskultur für die Jugend. Es war mehr, als „nur“ eine Tanzveranstaltung gegen rechts. Mit Vorträgen, Workshops im Leuschner-Zentrum Moritzhöfen und Livemusik in der Schoko-Fabrik St. Georgen hatte die ‚Initiative Rock Against Racism‘ vom 17. bis 19. Mai 2019 deutliche Zeichen für mehr Toleranz und gegen politischen Hassgesetzt. Seit 2014 gibt es diese Veranstaltung in Bayreuth bereits; Anfangs mit reinen Musikveranstaltungen und seit 2018 auch mit einem inhaltlichen Programm zur Auseinandersetzung mit dem zunehmenden Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft. Auf ihrer Facebook Seite bezeichnen die Initiatoren die Veranstaltung mit ‚Brain andMukke‘ (Hirn und Mugge). Es ist ihr Anliegen neben musikalischer kritischer Unterhaltung auch den Bildungsaspekt nicht zu vernachlässigen. Zur Eröffnung am 17.5. gab es im Wilhelm-Leuschner-Zentrum den Dokumentarfilm ‚Hamburger Gitter‘ zu sehen. Dieser setzt sich mit den Ausschreitungen auf dem Hamburger G20-Gipfel 2017 auseinander und stellt gesellschaftspolitische Fragen: „Wie sieht moderne Polizeiarbeit aus und wie ist es um die Versammlungsfreiheit bestellt? Im Anschluss diskutierten die rund dreißig Teilnehmenden heftig über die zukünftige demokratische Entwicklung in unserem Land. Am Samstag, den 18.5. wurde ab 15 Uhr im Leuschner-Zentrum zu einem Workshop mit dem Titel „Volksgemeinschaft und Vernichtung: Kritik der deutschen Ideologie“ geladen. Toni Herzl von der ‚Sozialistischen Jugend – Die Falken‘ in Thüringen untersuchte dabei die Fragestellung nach der Entstehung rassistischer Einstellungen. Den Initiatoren Tobias Ludwig und Elisabeth Renger erscheint es notwendig, den Diskurs auch kontrovers zu führen:„Wir wollen, dass die Teilnehmenden beim Thema Rassismus mitreden können. Deshalb folgte auf den Vortrag auch Textarbeit mit anschließender Diskussion“.„Wir wollen ein inhaltliches Programm bieten“, sagt Elli Renger. Am Wochenende solle es deshalb nicht nur darum gehen, auf ein Konzert zu gehen: „Die Leute sollen nachhaltig etwas mitnehmen“, sagt sie. Am Samstagabend wurde ab 18 Uhr in der Schokofabrik getanzt. Dort traten Bands aus der ganzen Bundesrepublik auf. Von Grunge, Punk bis Hard-Core und natürlich Rock reichte das musikalische Repertoire. Neben der Unterstützung des Fördervereins Leuschner-Zentrum und der Gewerkschaftsjugend Oberfranken waren die Falken Weimar ein wichtiger Förderer. Die Veranstaltung wurde auch finanziell von dem Förderprogramm Demokratie leben! der Stadt Bayreuth unterstützt. Der Förderverein Leuschner-Zentrum e.V. und die Wilhelm-Leuschner-Stiftung wollen mit ihrer personellen und inhaltlichen Unterstützung der Initiative ‚Rock Against Racism‘ die Arbeit ihrer Erinnerungskultur auf zeitgemäße Weise weiterentwickeln. Wir danken Tobi und Elli für ihren engagierten Einsatz.

                                                                Gefördert von:

                                                                                     


                                                                                       

 
Förderverein unterstützt Erinnerungskultur der Leuschner-Stiftung mit der Ausstellung ‚Kinder in Theresienstadt‘ PDF Drucken E-Mail

Das Projekt wird von ‚Demokratie leben! Landkreis Bayreuth gefördert.

Beginn des Projekts ‚Ausstellung Kinder in Theresienstadt‘

Mit einer Vorbereitungsfahrt über das Osterwochenende 2019 nach Prag, Lidice und Terezin beginnt der Förderverein das Projekt einer Ausstellung im Leuschner-Zentrum zu der Inhaftierung von Kindern im Konzentrationslager Theresienstadt (Terezin). Die Ausstellung wird ab Mitte Juni bis Ende Juli 2019 im Leuschner-Zentrum in Zusammenarbeit mit der Leuschner-Stiftung und dem Studienkreis Deutscher Widerstand in Frankfurt/Main ausgestellt. Bei Projekttagen mit Schulen aus der Region soll dieses historische Kapitel der NS-Verfolgung wieder in Erinnerung gerufen und im Rahmen der Demokratieerziehung junge Menschen zur Wachsamkeit gegen menschenverachtende Politik in unserem Land aufrufen.
Die Ausstellung wird am 26. Juni 2019 um 18:30 Uhr im Leuschner-Zentrum eröffnet und ist bis Ende Juli 2019 zu sehen. Projekttage sind für Schulen ab sofort unter 0921-1507269 zu reservieren. Begleitmaterialien werden zurzeit von der Stiftung erstellt. In kürze werden wir nach der Vorbereitungsfahrt weitere Informationen auf unserer Website zur Verfügung stellen.

Gefördert vom

        


Hier Download zur Information über die Ausstellung

 
20 Jahre Städtepartnerschaft Bayreuth – La Spezia PDF Drucken E-Mail

Leuschner-Stiftung begrüßt Delegation aus La Spezia in der Leuschner-Gedenkstätte

Zwanzig Jahre dauert inzwischen die Städtepartnerschaft zwischen La Spezi und der Stadt Bayreuth.

Ursprünglich vor über dreißig Jahren im Schüleraustausch zwischen dem Richard-Wagner-Gymnasium Bayreuth und einem Gymnasium in La Spezia begründet, wurde 1999 die offizielle Städtepartnerschaft durch die beiden Stadtoberhäupter besiegelt. In diesem Jahr jährt sich nun die Partnerschaft zum zwanzigsten Mal. Seitdem waren zahlreiche Schülergruppen aus Bayreuth in La Spezia und umgekehrt, Praktikanten arbeiteten in La Spezia und zahlreiche Seniorengruppen besuchten die Stadt an der malerischen ligurischen Küste am Mittelmeer. Dabei stand kulturelle und soziale Aspekte im Vordergrund des Austausches. Erst durch den Kontakt der Leuschner-Stiftung nach La Spezia wurde auch die Erinnerungskultur zum Gegenstand des gegenseitigen Austausches. 

Die Delegation aus der Partnerstadt Bayreuths 'Città della Spezia' hat sich bei der Leitung der Leuschner-Stiftung mit einem herzlichen Schreiben (hier lesen) für den Besuch in der Leuschner-Gedenkstätte bedankt. Der Austausch wird im Juni und September in Bayreuth und La Spezia weiter vertieft.
Die zehnjährige Kooperation wird damit auch im zwanzigsten Jahr der Städtepartnerschaft eine qualitative Ausweitung der Freundschaft erfahren.

Weiterlesen...
 
Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung in der KZ-Gedenkstätte Osthofen PDF Drucken E-Mail

Im Jahr 2018 wurde durch das Bundesprogramm Demokratie leben! im Landkreis Bayreuth eine Erweiterung des Erinnerungskonzeptes für den Landkreis Bayreuth genehmigt und gefördert.

Die Wilhelm-Leuschner-Stiftung entschied sich bei der Ausarbeitung zweier Biografien für Wilhelm Lai aus Pegnitz und Pfarrer Ernst Rohmer aus Creußen.

Weiterlesen...
 
Geschäftsbericht 2018 PDF Drucken E-Mail

Die Stiftung hat im Jahr 2018 in ihrer Arbeit zur Erinnerungskultur rd. 1400 Teilnehmer betreut. Den Geschäftsbericht können sie hier herunterladen

 
« StartZurück12345WeiterEnde »

Finanzielle Förderer

fvlz

 

Bayerische Landesstiftung

 Bayerische Landesstiftung

 

Kooperationspartner

Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg
 
 
Hausbank

 Sparkasse Bayreuth

Büroausstatter

Möbel Hertel Bayreuth

Besucher
Seitenaufrufe : 1759885
Gäste
Wir haben 92 Gäste online