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VORSCHAU UND RÜCKBLICK ERSTES HALBJAHR 2010

Zusammenfassung Stiftungsaktivitäten für das 1. Quartal

Am 19. Januar 2010 eröffnete die Wilhelm-Leuschner-Stiftung um 17 Uhr offiziell das neue Bildungsjahr mit ihrer Jahresauftaktveranstaltung. An diesem Abend wurden von Herrn Hasibether mit dem Geschäftsbericht für das Jahr 2009 die vielseitigen Stiftungsaktivitäten im Jahr 2009 noch einmal kurz zusammengefasst, das Bildungsprogramm für 2010 vorgestellt und es wurde noch einmal die Situation der Stiftung aufgezeigt. Der zweite Bürgermeister der Stadt Bayreuth Thomas Ebersberger unterstrich mit seiner Rede über die Stiftung noch einmal deren wichtige Arbeit für die Stadt Bayreuth und gegen das Vergessen.

Ab Februar begannen wie gewohnt die Projekttage mit den Schulen aus Stadt und Land Bayreuth. So besuchte die 8. Klasse der Volksschule Eckersdorf am 1. Februar die Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte und absolvierte den ersten Projekttag, an dem alle Schüler sich  intensiv mit der Gedenkstätte auseinandersetzten. Am 11. Februar wurde es „dreisprachig“ in der Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte. Über 50 Schüler aus Frankreich (Sarreguemines) und Tschechien (Karlsbad) lernten die Gedenkstätte und die wichtige Bedeutung Wilhelm Leuschners kennen. Hierbei kamen dann die französischen und englischen Übersetzungen der Ausstellungstexte zum Einsatz, mit denen alle Schülerinnen und Schüler die für sie vorbereiteten Fragebögen beantworten konnten. Dieser Projekttag zeigte wieder einmal deutlich wie wichtig die Überarbeitung in eine dreisprachige Ausstellung ist, denn die Wilhelm-Leuschner-Stiftung erwartet in diesem Jahr noch öfter Besuch von ausländischen Klassen, die die Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte erkunden wollen, wofür die Dreisprachigkeit einfach eine wichtige Voraussetzung ist.
Am 11. März trifft sich der Lehrerarbeitskreis, um sich weiter mit den Arbeitsmaterialien, den folgenden Projekttagen und den geplanten Zeitzeugengesprächen auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund wird diesmal auch Diakonin Kerstin Wolf von der Evangelischen Jugend Bayreuth daran teilnehmen. Ebenfalls soll den Lehrern der neue Projekttag „Jüdisches Leben in Bayreuth – die Reichspogromnacht 1938“ vorgestellt werden. Der zweite Projekttag mit der 8. Klasse der Altstadtschule wird am 18. März stattfinden. Neben dem pädagogischen Bildungsprogramm wird aber auch am Videoprojekt über die Wilhelm Leuschner Biographie gearbeitet. Ebenfalls laufen die Vorbereitungen für die am 2. Oktober stattfindenden „6. Bayreuther Gespräche“.


2. Quartal

Nach den Osterferien werden alle drei Zweige der Gesamtschule Hollfeld Haupt- und Realschule und Gymnasium zwischen April und Mai zu Projekttagen die Wilhelm-Leuschner-Stiftung und die Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte besuchen. Die Themen werden von der Weimarer Republik bis zu den Grundrechten, Menschenrechten und Menschenrechtsverletzungen reichen.
Am 27. und 28.  April finden dann aufgrund unserer Kooperation mit der Evangelischen Jugend Bayreuth die Zeitzeugengespräche mit Alexander Laks statt. Er wurde am 28. Oktober 1927 in Łódź (Polen) geboren und verliert im Todeskampf durch die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Groß Rosen und Flossenbürg seine gesamte Familie. Diese tragische Geschichte wird er den Schulklassen aus Eckersdorf und Bayreuth erzählen. Auch im zweiten Quartal des Jahres 2010 wird wieder ein Treffen des Lehrerarbeitskreises für weitere Projekttage in diesem Halbjahr stattfinden.

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