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17 | 05 | 2012
Willkommen auf den Internetseiten der Wilhelm-Leuschner-Stiftung PDF Drucken E-Mail

Bayreuth ist die Geburtsstadt des Gewerkschafters, Politikers und antifaschistischen Widerstandskämpfers Wilhelm Leuschner, der hier am 15. Juni 1890 geboren wurde. Sein Geburtshaus in Moritzhöfen 25 ist seit September 2003 eine Gedenkstätte zur Erinnerung an sein Wirken. Zugleich ist es ein historischer Lernort für die nachwachsenden Generationen.    

Im Sinne des nachfolgenden Zitats aus der Aufgabenstellung der Bayerischen Gedenkstättenstiftung erfüllt die Stiftung ihr bürgerschaftliches Engagement:

 "Die Erinnerung an die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft wach zu halten und die geschichtlichen Erfahrungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse weiter zu tragen, ist nicht alleine Aufgabe des Staates, sondern ihrem Wesen nach eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur erfolgreich sein, wenn sie von den maßgebenden Kräften der Gesellschaft mitgetragen wird, und muss diejenigen einbeziehen, die der Gedenkstättenarbeit in besonderer Weise verbunden sind."

Seit 1993 war der Bayreuther Verein für Sozial- und Kulturgeschichte e.V. um den Erhalt des Geburtshauses Wilhelm Leuschners bemüht. Nachdem es von der Stadt Bayreuth unter Denkmalschutz gestellt wurde und der im Jahr 2000 von den damaligen Eigentümern beantragte Abriss des Geburtshauses verhindert werden konnte, wurde  2003, nach der Hausrenovierung durch die neuen privaten Eigentümer, eine Gedenk- und Bildungsstätte in Kooperation zwischen der Stadt Bayreuth und der Wilhelm-Leuschner-Stiftung eingerichtet. 
 

Auf unseren Web-Seiten können Sie sich über Wilhelm Leuschner, seinen von uns wissenschaftlich betreuten Nachlass sowie über unsere Gedenkstättenarbeit informieren. Unter dem Menüpunkt "Kontakt" können Sie mit uns Verbindung aufnehmen. Für Vorschläge zur Verbesserung unseres Internetangebots wären wir sehr dankbar.
 
Festakt zum zehnjährigen Stiftungsjubiläum PDF Drucken E-Mail

Billd 1Ein Jahrzehnt der Gedenkstättenarbeit im Leuschner-Geburtshaus, wissenschaftlicher Forschung zur Biographie Wilhelm Leuschners und der Vermittlung historischen Wissens am authentischen Ort – darauf blickte die Wilhelm-Leuschner-Stiftung am 20. April 2012 bei ihrer Jubiläumsfeier im Alten Sitzungssaal im Kunstmuseum Bayreuth zurück. Rund 50 Gäste, darunter Vertreter der Stadt Bayreuth, der Bayreuther Schulen und der Universität sowie bedeutender Kultureinrichtungen der Stadt und zahlreiche Förderinnen und Förderer der Stiftungsarbeit, waren zu der Feier erschienen.
Stiftungsratsvorsitzender Hans Otto Hemmer begrüßte die Gäste und würdigte als Erster die Leistung, die trotz aller widrigen Umstände in den vergangenen zehn Jahren von der Stiftung erbracht worden ist. Es ist vor allem dem persönlichen und finanziellen Engagement von Stiftungsgründer Wolfgang Hasibether, seiner Frau Ursula Leibinger-Hasibether und den Mitgründern Fritz und Margit Höhn zu verdanken, dass sich heute eine Gedenkstätte im Geburtshaus Wilhelm Leuschners befindet und eine dazugehörige Gedenkstättenpädagogik angeboten und intensiv nachgefragt wird. Stiftungsratsmitglied Dr. Stefan Specht, der in Vertretung des Oberbürgermeisters ein Grußwort der Stadt Bayreuth überbrachte, brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, dass die Stadt Bayreuth als Trägerin der Gedenkstätte noch wesentlich mehr tun könne, um die Arbeit der Stiftung angemessen zu unterstützen. Auch Wolfgang Hasibether thematisierte in seiner Rückschau auf das vergangene Jahrzehnt die oftmals schwierige Kooperation mit Teilen der Stadtverwaltung. Dabei sei die Unterstützung durch die Stadt gerade jetzt, angesichts des drohenden Auszugs der Stiftung aus dem Geburtshaus, notwendiger denn je. Doch ging es in seiner Ansprache natürlich auch um die positiven Erfahrungen, auf die er nach einem Jahrzehnt an der Spitze der Wilhelm-Leuschner-Stiftung zurückblicken kann. Mithilfe eines festen Unterstützerkreises und engagierter Mitarbeiter konnte die Gedenkstättenpädagogik der Stiftung kontinuierlich ausgebaut werden. Zudem wurden im Lauf der Jahre zahlreiche internationale Kontakte in die Bayreuther Partnerstädte und darüber hinaus geknüpft.
Die Festrede hielt schließlich Barbara Distel, die langjährige Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau. In ihrer ergreifenden Ansprache stellte sie die Bedeutsamkeit von Gedenkeinrichtungen an den Orten der historischen Ereignisse klar heraus. Diese Einrichtungen und ein begleitendes pädagogisches Angebot seien unabdingbar, um der inzwischen vierten Generation die grausamen Konsequenzen des Nationalsozialismus und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu vermitteln. Angesichts dessen, dass fünf der Morde der rechten Gruppierung Nationalsozialistischer Untergrund in Bayern verübt worden waren, könne die Stadt Bayreuth auf ein Angebot wie das der Wilhelm-Leuschner-Stiftung nicht verzichten.
Im Anschluss an die Festrede gab es für die Gäste bei einem Buffet Gelegenheit zum Austausch und um noch einmal gemeinsam auf zehn erfolgreiche Jahre der Arbeit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung zurückzublicken.

 
Stiftung präsentiert P-Seminar bei Lehrerfortbildung PDF Drucken E-Mail

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektseminars in Kooperation mit dem Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG), durften Stiftungsmitarbeiterin Silvia Herrmann und StR Marcus Mühlnikel am 21. März bei einer Fortbildung für Gymnasiallehrer zum Thema „Chancen der Zusammenarbeit von Gymnasien mit Museen, Bibliotheken und Archiven bei W- und P-Seminaren“ über die gemachten Erfahrungen berichten. Bei der Fortbildung in der Alten Hofhaltung in Bamberg waren etwa 25 teilnehmende Lehrkräfte und Mitarbeiter von Museen aus ganz Oberfranken, des Stadtarchivs Marktredwitz sowie der Staatsbibliothek Bamberg anwesend. Es wurden spannende, bereits abgeschlossene Projekte, aber auch neue Möglichkeiten der Kooperation vorgestellt. Der Bericht über das Bayreuther Projekt der Stiftung zusammen mit dem MWG stieß auf großes Interesse bei den Zuhörenden. Da auch zwei Vertreter aus dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus anwesend waren, nutzten im Anschluss an die Vorträge einige Lehrkräfte und Vertreter der Kultureinrichtungen die Gelegenheit, Kritik an dem Konzept der W- und P-Seminare, zum Beispiel hinsichtlich der Stundenzahl oder der finanziellen Ausstattung der P-Seminare, zu üben. Alle Beteiligten waren sich jedoch einig, dass der Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen der großen Museumslandschaft Oberfrankens und den zahlreichen Gymnasien in der Region enger werden sollten. Hierzu hat die Fortbildung in Bamberg sicher einen Beitrag leisten können. Die Veranstaltung organisiert und eingeladen hatte OStR Stefan Klein von der Servicestelle des Bezirks Oberfranken für Museen.

 
Kindheit im Kaiserreich - Viertklässler besuchen die Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte PDF Drucken E-Mail

Kinder und JugendprojektIm Deutschen Kaiserreich ging es zum Teil wahrlich seltsam zu: Kinder mussten ihre Eltern siezen, Arbeiter mussten am Tag zehn Stunden oder sogar länger arbeiten … Dies und noch vieles mehr lernten die Kinder der vierten Klassen der Grundschule Gesees bei ihren Besuchen in der Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte am 29. Februar und am 2. März. Zusammen mit ihren Klassleitern Susanne Raithel und Rudolf Pensel waren die Kinder in die Gedenkstätte gekommen, um das neue Angebot „Ausflug in die Vergangenheit“, das für Kindergruppen ab der vierten Jahrgangsstufe geeignet ist, auszuprobieren. Silvia Herrmann von der Wilhelm-Leuschner-Stiftung brachte den Kindern die „Kindheit im Kaiserreich“, das erste Modul des neuen Angebots, näher. Mit der Unterstützung von Susanne Raithel war das Modul im vergangenen Jahr ausgearbeitet und im Dezember 2011 erstmals mit einer sechsten Klasse getestet worden. Dass letztendlich nun eine kindgerechte, spannende und lehrreiche Einheit herausgekommen ist, zeigten die Reaktionen der Viertklässler. Diese machten begeistert mit, als es darum ging, verschiedene Familientypen im Deutschen Kaiserreich zu beschreiben und sich dann insbesondere mit der Familie Leuschner und ihrem Leben in Bayreuth um das Jahr 1900 auseinander zu setzen. Auch der Nordbayerische Kurier schaute am 29. Februar vorbei und berichtete im Kinderkurier über das neue Angebot der Stiftung. Den Artikel finden Sie hier.

 
Berlinfahrt mit dem Projekt-Seminar vom 10. bis 12. Februar PDF Drucken E-Mail

P-Seminar MWG BayreuthZum Abschluss unseres gemeinsamen Projekts, der Vorbereitung der 7. Bayreuther Gespräche 2011, unternahmen die 12 Teilnehmer/Innen des Projekt-Seminars ‚Geschichte’ vom Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium zusammen mit ihrem Lehrer Marcus Mühlnikel und Stiftungsmitarbeiterin Silvia Herrmann vom 10. bis zum 12. Februar eine Bildungsfahrt nach Berlin. Das Wochenende sollte noch einmal die historischen Zusammenhänge zwischen dem Werden und Vergehen der ersten deutschen Demokratie in den 1920er Jahren mit den Idealen des deutschen Widerstands im Nationalsozialismus und schließlich unserer heutigen parlamentarischen Demokratie bewusst werden lassen.

Unmittelbar nach der Ankunft in Berlin stand bereits der erste Programmpunkt an. Bei einer Führung über das Gelände des Bundesarchivs in Berlin-Lichterfelde durfte die Gruppe einen Blick in gleich mehrere Räume des Magazins werfen, ein Ort, an dem Besuchern normalerweise der Zutritt nicht gestattet ist. In den besichtigten Magazinräumen lagern Bestände des Reichsjustizministeriums, und die Schüler/Innen nutzten die Gelegenheit, ein wenig in den Kartons zu „stöbern“. Zudem war extra für die Gruppe der Nachlass von Leuschners Sekretärin Käthe Kern zur Einsicht bereit gelegt worden. Nach der Besichtigung des Magazins wurden die baldigen Abiturientinnen und Abiturienten bei einem Vortrag im Lesesaal des Bundesarchivs noch ausführlich über das Berufsbild „Archivar“ informiert. Der zweite Tag der Bildungsfahrt begann mit der Besichtigung des Deutschen Bundestags. Zunächst wurden der Gruppe bei einem Vortrag auf einer Besuchertribüne im Plenarsaal die bewegte Geschichte des Gebäudes und die Abläufe bei heutigen Bundestagssitzungen vorgestellt. Im Anschluss daran fand ein Rundgang bis hinauf unter die Kuppel des Reichstagsgebäudes statt. Der Nachmittag stand dann im Zeichen des Widerstands. Bei einem Workshop in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand wurde die Gruppe näher mit dem Kreisauer Kreis vertraut gemacht, der bürgerlich-zivilen Widerstandsgruppe um Helmuth James Graf von Moltke. Beim Studium von Dokumenten unterschiedlicher Mitglieder des Kreises gewannen die Schüler/Innen einen Einblick in die Ideen, welche die Widerständler, zum Beispiel hinsichtlich einer neuen Wirtschaftsordnung, für ein Deutschland nach Hitler formuliert hatten. Aufgrund der begrenzten Zeit konnte im Anschluss an den Workshop leider nur noch eine kurze Führung durch die Ausstellung der Gedenkstätte erfolgen, wobei sich die Schüler/Innen insbesondere für das Schicksal Georg Elsers interessierten, der am 8. November 1939 als Einzeltäter ein Attentat auf Adolf Hitler verübt hatte. Den Abschluss der Fahrt bildete am Sonntag ein Besuch im Deutschen Historischen Museum. Schwerpunkt der dortigen Führung war die Entstehung, die Blütezeit und der Niedergang der Weimarer Republik. In diesem Ausstellungsbereich führen Exponate, wie etwa schillernde Abendgarderobe, die Lebenslust der „Goldenen Zwanziger“ in Deutschland vor Augen. Daneben werden jedoch, insbesondere durch eine Reihe von Wahlplakaten aus den 1920er Jahren, die politischen Turbulenzen und die ständige Bedrohung, welche die erste deutsche Demokratie erlebte, deutlich herausgestellt.

Die Bildungsfahrt nach Berlin war der Schlussstein unserer eineinhalbjährigen Arbeit mit der Projekt-Gruppe des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums. Wir wünschen den Schüler/Innen gutes Gelingen für ihre Abiturprüfungen und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg!

 
Externe Koordinierung des Bundesprogramms Toleranz fördern - Kompetenz stärken PDF Drucken E-Mail

Wilhelm-Leuschner-Stiftung übernimmt externe Koordinierung des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“

Ab dem Jahr 2012 übernimmt die Wilhelm-Leuschner-Stiftung die Aufgaben der externen Koordinierung des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ in Bayreuth. Ziel des Bundesprogramms ist die Prävention von Rechtsextremismus und die Stärkung demokratischer Strukturen sowie die Förderung von auf interkulturelle Verständigung ausgerichteten Initiativen auf lokaler Ebene. Hierzu stellt der Bund finanzielle Mittel zur Förderung lokaler Projekte mit diesen Zielsetzungen bereit. Die Zuständigkeit für die Mittel aus dem Bundesprogramm liegt in Bayreuth beim Amt für Integration. Wie auch in anderen Städten, die in das Bundesprogramm aufgenommen wurden, wird auch in Bayreuth zudem eine externe Koordinierungsstelle benannt. Diese soll die Projektträger, welchen für das Jahr 2012 Mittel bewilligt werden, untereinander vernetzen und sie dabei unterstützen, die Projekte passgenau für das Profil des Bundesprogramms zuzuschneiden. Aufgrund der inzwischen über 10-jährigen Erfahrung der Wilhelm-Leuschner-Stiftung im Bereich der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus wurde der Stiftung nun für das Jahr 2012 diese externe Koordinierung übertragen. 

 
Veranstaltungen im Rahmen des Bundesprogramms TfKs im Jahr 2011 PDF Drucken E-Mail

Im letzten Quartal des Jahres 2011 konnte die Wilhelm-Leuschner-Stiftung mehrere Veranstaltungen mithilfe von Projektmitteln aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ finanzieren. Die Stadt Bayreuth hatte im Verbund mit den Gemeinden Warmensteinach und Speichersdorf im Jahr 2011 den Zuschlag für Fördergeld aus dem Bundesprogramm erhalten und mit diesen Mitteln 12 Projektangebote aus den drei Gemeinden gefördert. Die Wilhelm-Leuschner-Stiftung beteiligte sich mit einer Reihe von Veranstaltungen für Schulklassen und Multiplikatoren, die der direkten Demokratie- und Toleranzerziehung junger Menschen sowie der Vorbereitung von Unterrichtsmaterialien zu diesem Themenfeld dienen sollten. Eine genaue Beschreibung der Veranstaltungen der Wilhelm-Leuschner-Stiftung im Rahmen des Bundesprogramms im Jahr 2011 finden Sie hier als pdf.

 
BIGSAS besucht Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte PDF Drucken E-Mail

Zu Beginn des Jahres 2012 gab es internationalen Besuch in der Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte. Am 31. Januar besuchte eine Gruppe von Doktoranden, die an der Bayreuth International Graduate School of African Studies („BIGSAS“) an ihren Promotionsprojekten arbeiten, die Gedenkstätte und erhielt eine englischsprachige Führung durch die Wilhelm-Leuschner-Stiftung. Die Doktoranden, die aus verschiedenen afrikanischen Ländern und aus Deutschland stammen, hatten zum großen Teil noch keine Kenntnisse über den deutschen Widerstand, sie waren jedoch informiert darüber, dass Bayreuth ein bevorzugter Aufenthaltsort Adolf Hitlers war. Im Rahmen der Führung erfuhren sie nun, dass es in Deutschland auch vielfältigen Widerstand gegen das NS-Regime gegeben hatte, in dem die Arbeiterbewegung und Wilhelm Leuschner eine Schlüsselposition einnahmen. Die Gruppe war besonders beeindruckt von dem Lebensweg Wilhelm Leuschners, der ihn aus einfachen Verhältnissen ohne Bildungschancen bis ins Amt des hessischen Innenministers führte und, wäre das Attentat vom 20. Juli 1944 geglückt, noch ins Amt des deutschen Vizekanzlers geführt hätte. Ihr Bild von Bayreuth in der NS-Zeit war nun um einen positiven Aspekt ergänzt worden. Der Kontakt zwischen der BIGSAS und der Wilhelm-Leuschner-Stiftung besteht bereits seit dem Jahr 2011 und soll in diesem Jahr noch durch weitere Veranstaltungen intensiviert werden.

 
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Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg

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