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Am 26. Juni besuchte noch einmal die vierte Klasse der Grundschule Gesees mit ihrer Klassleiterin Susanne Raithel die Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte. Bei ihrem zweiten Besuch in diesem Schuljahr erfuhren die Grundschüler mehr über das Leben des erwachsenen Wilhelm Leuschner. Die Klasse hatte im März bereits den Projekttag „Kindheit im Kaiserreich“ besucht und dabei viel über die Lebenswelten von Kindern im Deutschen Kaiserreich gelernt. Jetzt informierten sie sich über Leuschners Werdegang als Erwachsener. Wo war er nach seiner Ausbildung zum Holzbildhauer in Bayreuth tätig? Wie sah sein Familien- und Berufsleben in Darmstadt aus? Was machte er im Ersten Weltkrieg und später als hessischer Innenminister? Dies durften sich die Kinder zum großen Teil selbsttätig erschließen. Mit Unterstützung von Silvia Herrmann und Susanne Raithel hatten sie sich schließlich die Biographie Leuschners bis 1933 zusammengepuzzelt und waren dabei auf einen spannenden Begriff gestoßen, die „Demokratie“. Diese stand im Mittelpunkt des zweiten Teils des Vormittags. Jetzt ging es um einen Vergleich des Lebens Leuschners vor 1933 in der Demokratie und ab 1933 in der Hitler-Diktatur. Was unterscheidet die Demokratie von der Diktatur? Warum konnte Leuschner als Demokrat nicht anders als Widerstand zu leisten? Die Kinder beteiligten sich eifrig am Vergleich und sammelten viele Vorteile des Lebens in einer demokratischen Staatsform. Ihre vielen positiven Rückmeldungen am Ende des Vormittags bestätigten das Gelingen dieses erstmaligen Angebots des zweiten Projekttags für die Zielgruppe Grundschüler in der Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte.

 

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