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DEUTSCH-FRANZÖSISCHES GYMNASIUM SAARBRÜCKEN BEI DER WILHELM-LEUSCHNER-STIFTUNG

Seit 2004 besteht ein Kontakt der Wilhelm-Leuschner-Stiftung zum deutsch-französischen Gymnasium in Saarbrücken. In regelmäßiger Widerkehr besuchen seit dem Schulklassen des Gymnasiums die Region Bayreuth und absolvieren ein umfangreiches Studienprogramm in einer Exkursionswoche. Früher waren die Schulgruppen in Begegnungsstätte Weidenberg untergebracht und zuletzt im Falkenhaus in Speichersdorf. Dort waren sie auch heuer wieder untergebracht. Die diesjährige Exkursion nach Oberfranken in der Woche vom 02. bis 07. November 2015 stand unter dem Studientitel. „Gib Extremisten keine Chance!“ Neben dem Besuch des Konzentrationslagers Flossenbürg, des Dokumentationszentrums in Nürnberg und einer Besichtigung des deutsch-deutschen Museums in Mödlareuth stand am Dienstag, den 3. November 2015 ein Projekttag im Wilhelm-Leuschner-Zentrum und der Leuschner-Gedenkstätte auf dem Programm. Anschließend besuchte die Gruppe noch das Richard-Wagner-Museum und die Ausstellung „Verstummte Stimmen“ vor dem Festspielhaus in Bayreuth. Die Schülergruppe war unter der Leitung von Michel Anna, der seit über zehn Jahren diesen Kontakt nach Bayreuth organisiert, und den Klassenlehrern Claus Collet und Julia Pastacamp. Die Schüler der beiden Klassen der Jahrgangsstufe 9 stammen sowohl aus dem Grenzgebiet Frankreichs (Region Metz) wie auch aus der Region Saarbrücken und besuchen einen bilingualen Gymnasialzweig. Der Projekttag vermittelte der Schulgruppe sowohl die Biographie Leuschners unter besonderer Akzentuierung von Leuschners Engagement der deutsch-französischen Aussöhnung in den 1920er Jahren wie auch der Bedeutung seines Widerstands im 3. Reich. Es wurden aktuelle Bezüge zur Naziszene in Oberfranken hergestellt und die Aufklärungsarbeit der Leuschner-Stiftung gegenüber diesen rechtsradikalen Strömungen erläutert. In Gruppendiskussionen wurden die Ideologie der Nazis anhand der Begriffe Volksgemeinschaft, Rassenideologie und dabei insbesondere des Antisemitismus erarbeitet. Die Wirkungen des Antisemitismus wurden im Anschluss bei dem Besuch am Festspielhaus der Ausstellung „Verstummte Stimmen“ weiter vertieft. Mit dem Organisator des Austauschprogramms Michel Anna wurde ein nächster Besuch von Schülergruppen im April 2016 vereinbart. 

Deutsch-Französisches Gymnasium besucht Gedenkstätte

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