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27 | 04 | 2017
12. Bayreuther Gespräche „Kunst und Literatur" Drucken E-Mail

12. Bayreuther Gespräche „Kunst und Literatur – Der deutsche Widerstand in Kunst und Literatur“

Am Todestag Wilhelm Leuschners, am 29. September, fanden in den Räumen des Wilhelm-Leuschner-Zentrums die 12. Bayreuther Gespräche statt. Als Thema wurde dieses Jahr „Kunst und Literatur – Der deutsche Widerstand in Kunst und Literatur“ behandelt.

Der Abend begann mit dem Lied der „Moorsoldaten“ gesungen und gespielt von Herbert Schmid und Peter Heidler.

Begrüßt wurden unsere zahlreichen Gäste vom Geschäftsführenden Stiftungsvorstand Wolfgang Hasibether.

Ursula Leibinger-Hasibether, Kunsthistorikerin aus Bayreuth, hielt einen Vortrag über „Kunst als Widerstand – Widerstand in der Kunst“. Dieses Thema besprach sie anhand von Werken des Österreichers Alfred Hrdlicka. Besonders hob sie den „Plötzenseer Totentanz“ hervor. Frau Leibinger-Hasibether stellte heraus, dass der große Unterschied zwischen den mittelalterlichen Totentänzen in der Kunst und diesem von Hrdlicka sei, dass die mittelalterlichen Totentänze Schicksals gegeben waren während diese neuen durch den Menschen verursacht wurden. Und somit kann man auch widerständig sein, in dem man sich gegen das stellt, was durch den Menschen verbrochen wird.

Im Anschluss an den Vortrag stellte Frau Beate Michl von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in München, die Schriftstellerin aus Coburg Dr. Sabine Friedrich vor.

Frau Dr. Friedrich las aus ihrem Buch „Wer wir sind“, welches 2012 erschienen ist, Passagen über Cato Bontjes van Beek (Rote Kapelle), Hellmuth Graf James von Moltke und Marion und Peter Yorck von Wartenburg (Kreisauer Kreis). Das Publikum konnte Fragen stellen. Sie erzählte Anekdoten über den Schreibprozess des Buches und die Reaktionen darauf. Im Anschluss an die Lesung, die nicht nur Einzelne wirklich sehr berührt hat, spielten Herbert Schmid und Peter Heidler wieder auf.

Das Team der Wilhelm-Leuschner-Stiftung möchte sich nochmal ganz herzlich für die zahlreichen Gäste bedanken, aber vor allem für den sehr informativen und interessanten Vortrag von Frau Leibinger-Hasibether und der berührenden Lesung von Dr. Sabine Friedrich. Wir hoffen, dass es noch viele weitere geben wird.

Für Schulen besteht die Möglichkeit über die Wilhelm-Leuschner-Stiftung Lesungen mit der Autorin zu vereinbaren.

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