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17 | 10 | 2017
Welcome on the web sites of the Wilhelm-Leuschner-Foundation PDF Print E-mail

Bayreuth is the native city of the unionist, politician and anti-Fascist member of the resistance Wilhelm Leuschner who was born on June 15th 1890. His birthplace in Moritzhöfen 25 is since September 2003 a memorial as remembrance of his work. At the same time it is a historical place of learning for future generations.
Since 1993 the Bayreuth club for Cultural and Social History endeavoured for the preservation of the birth house of Wilhelm Leuschner. After placed under preservation order by the city of Bayreuth and the prevention of the submitted abridgement in the year 2000 by the former owner it became after the renovation of the house by the new private owner a memorial and educational institution  in cooperation between the city of Bayreuth and the Wilhelm-Leuschner-Foundation.

On our web pages you can inform about Wilhelm Leuschner, his inheritance which is scientifically looked after by us and as well as through our memorial work. Under the menu “contact” you can contact us. About suggestions for improving our web site we would be very grateful.

 

In 2012 we kooperated with the Holocaust Education Trust in London/Great Britain, who wanted to make cards with german resitance fighter against the Nazi-Regime. We helped them to make the script about his life and gave them a picture out of our archive. It shows Wilhelm Leuschner as minister of interior affairs of hessia 1928. Click here to download.

 
13. Bayreuther Gespräche am 29. September 2017 PDF Print E-mail
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it dem Jahr 2005 finden alljährlich anlässlich des Todestages von Wilhelm Leuschner am 29. September 1944 die „Bayreuther Gespräche“ statt. Die erste Veranstaltung wurde am 30. September 2005 im Leuschner-Geburtshaus in der Bildungswerkstatt durchgeführt. Neben einem Vortrag von Prof. Hans Mommsen fanden zahlreiche Veranstaltungen sowohl im Alten Rathaus der Stadt wie auf dem Gelände des Geburtshauses statt. Dieser dreitägige Auftakt war der Anlass für die bis heute durchgeführte Traditionsveranstaltung der Stiftung immer zum Ende September des jeweiligen Jahres. 

Heuer finden die Bayreuther Gespräche wieder genau zum Todestag von Wilhelm Leuschner am 29. September 2017 um 18 Uhr im Wilhelm-Leuschner-Zentrum statt. Da die Wilhelm-Leuschner-Stiftung im Rahmen ihrer Gedenkstättenarbeit an einem Erinnerungskonzept zum Widerstand in der Region Bayreuth arbeitet, soll bei dieser Veranstaltung mit Fachleuten aus der Region über Erinnerungskonzepte zur NS-Zeit in Oberfranken diskutiert werden. Eingeladen sind u.a. Prof. Dr. Martin Ott vom Institut für Fränkische Landesgeschichte an den Universitäten Bamberg und Bayreuth, sowie Prof. Dr. Manfred Miosga, Professor für Stadt- und Regionalentwicklung Universität Bayreuth sowie der Bayreuther Kulturreferent Dr. Fabian Kern. Mit ihnen und den Leiterinnen des Historischen und Kunstmuseums der Stadt Bayreuth sollen die Aspekte eines Konzepts zur regionalen Erinnerungskultur in der Region erörtert werden. Das von der Stiftung vorgeschlagene Konzept eines NS-Dokumentationszentrums in Bayreuth soll dabei ebenfalls diskutiert und an die Öffentlichkeit gebracht werden.
Den Veranstaltungsflyer können Sie hier downloaden!

 
Gedenkstättenarbeit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung im I. Halbjahr 2017 PDF Print E-mail
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Im ersten Halbjahr 2017 führte die Stiftung mehrere Projekttage und Seminare im Rahmen ihrer Gedenkstättenarbeit durch. Zum Holocaust-Gedenktag, kamen zahlreiche Jugendliche und BesucherInnen, um sich den Vortrag von Dr. Ulrich Schneider zum Widerstand in Europa in den 1920er bis 1940er Jahren anzuhören und mit ihm zu diskutieren. Die Internationale Begegnung mit La Spezia in der Gedenkstätte wurde fortgesetzt. Arbeit der Stiftung als Begleitausschuss "Demokratie Leben" wird fortgeführt. Vernetzung der Stiftungsaktivitäten in der Region – Zusammenarbeit mit der neuen Jugendherberge. Im gesamten ersten Halbjahr wurden neben der Gedenkstättenarbeit die Archivprojekte der Stiftung zum Nachlass Leuschners und der verschiedenen gewerkschaftlichen Aktenmaterialien sowie der Nachlass von Ewald Naujoks bearbeitet. Detailierte Informationen erhalten Sie über den Link Weiterlesen.

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Wilhelm Leuschner im Kampf gegen Hitler PDF Print E-mail
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Bad NauheimAm Montag, den 10. Oktober 2016, war der wissenschaftliche Leiter der Wilhelm-Leuschner-Stiftung, Wolfgang Hasibether, von der Arbeitsgemeinschaft „Geschichte Bad Nauheim“ eingeladen, über die Biographie Wilhelm Leuschners und seinen Widerstand gegen Hitler zu referieren. Der Vortrag war Teil der Reihe ‚Hessische Persönlichkeiten’, die die Arbeitsgemeinschaft für das Jahr 2016 geplant hatte. Bei den insgesamt neun Vorträgen war der vorletzte im Oktober 2016 der Person Wilhelm Leuschners gewidmet.

Es erstaunt immer wieder, wie wenig auch in Hessen Wilhelm Leuschner als einer der wichtigsten Politiker der Weimarer Republik heute noch bekannt ist. Auf die Frage ins Auditorium wer denn den Namen Wilhelm Leuschner vor dem Vortrag kannte, gestand die Mehrheit die Nichtkenntnis ein. Auch bei der Einführung von Armin Häfner, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft,  gestand dieser ein, dass ihm Wilhelm Leuschner, wie auch viele andere Persönlichkeiten des zivilen Widerstands, lange Zeit ein Unbekannter war und monierte, dass auch innerhalb der SPD und der Gewerkschaften Wilhelm Leuschner in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten sei. Umso wichtiger sei der Arbeitsgemeinschaft mit dem Vortrag wieder öffentliches Interesse zu wecken. Auch beim ‚Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde’ ist die von ihr im Internet veröffentlichte Biographie Leuschners mit eklatanten Fehlern behaftet. Diese wurden am Anfang des Vortrags vom Referenten berichtigt.

Wolfgang Hasibether stellte im Rahmen seiner biographischen Arbeit über Leben und Wirken Leuschners einen kurzen Überblick über die wichtigsten Lebensdaten vor. In seinen Ausführungen spielte insbesondere die Rolle Leuschners für die Gründung der Bundesrepublik und der Einheitsgewerkschaft nach 1945 eine wichtige Rolle, da dies das Erbe Leuschners verkörpert. Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker hatte 1984 in einer Rede in Bayreuth darauf hingewiesen, dass Leuschner einer der ideellen Gründungsväter der demokratischen Bundesrepublik gewesen sei. Sowohl die Einheitsgewerkschaft, wie auch die Freiheitsrechte, die verfassungsrechtlich verankert sind, gehen auch auf seinen Widerstand zurück. Dieses geschichtliche Erbe des Widerstands ist bis heute das Fundament des Sozialstaats und der Freiheitsrechte im Grundgesetz.

Im Vortrag wurden kurz die ersten zwanzig Lebensjahre von Wilhelm Leuschner in Bayreuth skizziert, seine Schulzeit und Lehre dort und danach sein Ankommen in Darmstadt, die Familiengründung dort ab 1910 und dann seine Erlebnisse im 1. Weltkrieg.

Dort bereits zeigten sich seine Führungsqualitäten, indem er am Ende als Vorsitzender des Soldatenrats den Truppenteil, in dem er Dienst tat, im November 1918 demobilisierte und die Rückführung in die Heimat organisierte. Sein Werdegang vom Gewerkschaftssekretär in Darmstadt, Stadtrat, Landtagsabgeordneter und Provinziallandtagsabgeordneter zwischen 1919 und 1926 zeigt den Aufstieg des Arbeiterjungen aus Bayreuth, der 1928 die Spitze seiner Karriere erreichte und zum Hessischen Innenminister berufen wurde.

Diese Tätigkeit als Innenminister wurde in den Mittelpunkt des Vortrags gestellt. Seine Aufbauarbeit für die demokratische Kommunalverfassung, für die Verkehrsinfrastruktur Hessens, die Ordnung des Polizeiwesens zur demokratischen Polizei im Rechtsstaat und seine innenpolitischen Auseinandersetzungen über das Landfahrergesetz, das ihm in der hessischen innenpolitischen Diskussion im Jahre 2011 herbe Kritik und Zweifel an seinem Widerstand von Teilen der hessischen CDU eintrug. Wolfgang Hasibether stellte klar, dass die Grundlage dieses Gesetzes keineswegs etwas mit der rassistischen, chauvinistischen Politik der Nationalsozialisten zu tun hatte, sondern ein ordnungspolitischer Versuch war, den Wanderungsbewegungen eine gewisse kommunale Kontrolle aufzuerlegen.

Weiterhin wurde die Auseinandersetzung um die sog. Boxheimer Dokumente im November 1931 vorgetragen. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte sich der Widerstand Leuschners gegen Hitler und der entschlossene Widerstandsgeist seiner Mitstreiter, Ludwig Schwamb und Carlo Mierendorff.

Der letzte Teil des Vortrags beschäftige sich mit dem Widerstand Leuschners ab 1934, nachdem er ein Jahr in KZ-Haft gewesen war, und sein Wirken im Führerkreis der vereinigten Gewerkschaften sowie seine Kontakte zu allen weltanschaulichen Widerstandslagern im Militär, im Adel, in den Kirchen und der bürgerlich konservativen Opposition gegen Hitler. Sein von ihm organisiertes reichsweites Widerstandsnetz umfasste Zehntausende von ehemaligen Gewerkschaftern und Sozialdemokraten, die nach dem Putsch vom 20. Juli 1944 die politische Macht übernehmen sollten.

 In der Zusammenfassung würdigte Wolfgang Hasibether den Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner als aufrechten Demokraten, der einer der Mitbegründer des deutschen Sozialstaats und Verfassungsvater des Grundgesetzes nach 1945 war. Insbesondere seine organisatorische Idee von der Einheit aller Gewerkschaften in einer Einheitsorganisation wurde nach 1945 bei der Gründung des DGB (in abgewandelter Form auch des FDGB in der damaligen DDR) aufgegriffen. 

Wilhelm Leuschner ist damit für den deutschen demokratischen und sozialen Rechtsstaat als eine der wichtigsten Personen des 20. Jahrhunderts in die deutsche Geschichte eingegangen. Aber ebenso auch für eine europäische Friedensordnung.

Er verdient es, dem Vergessen entrissen, und so wie es in der Gedenkstättenarbeit der Wilhelm-Leuschner-Stiftung regional, national und international verankert ist, den kommenden Generationen als Vorbild vermittelt zu werden. 

Vortrag HIER als Download!

 
Arbeitsschwerpunkte in der Stiftung im ersten Halbjahr 2016 PDF Print E-mail
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Im 1. Halbjahr 2016 lag der Schwerpunkt unserer Arbeiten beim Archivprojekt „Digitalisierung des Leuschner-Nachlasses“. In diesem Projekt werden die Originalunterlagen aus dem Nachlass von Wilhelm Leuschner im Staatsarchiv Darmstadt und im Archiv der Wilhelm-Leuschner-Stiftung in Bayreuth vollständig digitalisiert und als sog. „angereicherter Nachlass Wilhelm Leuschner“ im internationalen EAD-Format (Midosa/METS) digital im Netz zugänglich gemacht. Das Projekt wird seit Sommer 2013 von der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf und vom Kulturfonds Bayern finanziell gefördert. Neben dieser Digitalisierung des Leuschner-Nachlasses wird zeitgleich die wissenschaftliche Biographie über Leben und Wirken Wilhelm Leuschners erstellt. Am Ende des Jahres 2016 soll die digitale Datei mit einem Umfang von ca. 30.000 Digitalisaten dann im Netz für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich sein. Auf welcher Plattform dieser Zugang erfolgen wird, muss mit den finanziellen Förderern noch abgestimmt werden. Die wissenschaftliche Archivarbeit erfordert die gesamte Arbeitskapazität der Stiftungmitarbeiter_innen. Trotzdem fand neben dieser wissenschaftlichen Arbeit weiterhinein Schwerpunkt der Gedenkstättenarbeit im Rahmen der städtischen Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte statt. Im ersten Halbjahr waren neben der internationalen Arbeit mit dem deutsch-französische Gymnasium Saarbrücken und dem Gymnasium „Fossati da Pasano“ aus La Spezia zahlreiche Gruppen aus dem gewerkschaftlichen Umfeld im Leuschner-Zentrum und besuchten unter Führung der Stiftung die Gedenkstätte. Die Gedenkstätte hat inzwischen in der Archivausstellung im Leuschner-Zentrum einen zweiten Standort, bei dem die Archivalien für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So wurde am 11. Juni bei der Bayreuther Museumsnacht der Nachlass Leuschners anhand dieser Ausstellung erfahrbar gemacht.

Die Kooperationsverhandlungen mit der Stadt Bayreuth über einen Vertrag zur finanziellen Absicherung der Gedenkstättenarbeit der Stiftung wurden im ersten Halbjahr intensiviert und wir hoffen, diese erfolgreich im zweiten Halbjahr mit dem Kulturreferat der Stadt Bayreuth abschließen zu können. Hierzu tagte der Stiftungsrat in einer Sondersitzung und unsere auswärtigen Stiftungsratsmitglieder nahmen Gesprächskontakt mit dem Bayreuther Rathaus auf.

Die Sanierung des Leuschner-Zentrums wurde Anfang 2016 endgültig abgeschlossen und vom Bezirk Oberfranken und der Oberfrankenstiftung finanziell mit einem kleineren Beitrag bedacht.

Im zweiten Halbjahr 2016 werden die 12. Bayreuther Gespräche mit der Lesung von Sabine Friedrich aus ihrem Roman über den deutschen Widerstand wieder der Höhepunkt des Herbstprogramms sein. 

 
„Spuren des Widerstands im Bayreuther Land - Vorbilder für die Demokratie von Heute“ PDF Print E-mail
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Die Wilhelm-Leuschner-Stiftung wird im Jahr 2016 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ das Projekt „Spuren des Widerstands im Bayreuther Land - Vorbilder für die Demokratie von Heute“ ins Leben rufen. Das Projekt behandelt Widerstandskämpfer aus dem Landkreis Bayreuths und soll ihre Vorbildfunktion für unsere heutige Demokratie hervorheben. Im November wird dann mit den zwei Schulklassen des Deutsch-Französischen Gymnasiums Saarbrücken dieses Projekt zum ersten Mal mit den Klassen vertieft. Es wird eine Broschüre entstehen, in welcher Arbeitsmaterialien, Arbeitsaufträge und Texte enthalten sind. Dieses Projekt wird von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Bayreuth gefördert und wir hoffen noch viele Projekttage zu diesem Thema durchführen zu können.

 
Gedenkstättenarbeit der Stiftung im 1. Quartal 2016 PDF Print E-mail
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- Im Rahmen des lokalen Projekts „Demokratie jetzt!“, das vom Bundesfamilienministerium seit 2016 für die nächsten Jahre finanziell gefördert wird, ist die Wilhelm-Leuschner-Stiftung durch ihren Vorsitzenden im Beirat dieses Projekts vertreten. Insbesondere die Flüchtlingsarbeit und die Kooperation mit verschiedenen Organisationen der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe werden für die Stiftung in den nächsten Monaten im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Hierzu fand gemeinsam mit dem DGB am 11. Januar ein Kontaktgespräch mit der Vorsitzenden von „Bunt statt Braun“, Anna Westermann, statt. Sie besichtigte dabei das Zentrum und informierte sich über die Arbeit der Stiftung. 

Im Rahmen der regionalen Arbeit der Stiftung zur Verbreitung des Vermächtnisses von Wilhelm Leuschner fand am 13. Januar 2016 ein Vortrag vor Student_Innen der Geschichte an der Universität Bamberg statt. In der rund zweistündigen Veranstaltung wurde die Arbeit in der Gedenkstätte in Bayreuth und die Biographie Leuschners vorgestellt. Mit dem Seminarleiter Dr. Marcus Mühlnikel, der zugleich wissenschaftlicher Mitarbeiter des im Aufbau befindlichen Instituts für fränkische Landesgeschichte in Thurnau ist, wurde dabei über eine zukünftige Kooperation in Forschung und Lehre besprochen. Diese Zusammenarbeit soll in den kommenden Jahren kontinuierlich ausgebaut werden.

Am 18. Januar 2016 fand in der evangelischen Kirchengemeinde Heinersreuth ein Vortrag über die Arbeitswelt und das Leben Leuschners statt. Am 30. Januar 2016 wurde im WLZ ein Projekttag mit Neumitgliedern der Gewerkschaft ver.di Oberfranken Ost durchgeführt. Ein Besuch der Gedenkstätte schloss sich an. Die Archivausstellung mit Exponanten zur Entstehung der Einheitsgewerkschaft im Leuschner-Zentrum bot Anschauungsmaterial für den Projekttag.

Die Kooperation mit dem ver.di Landesbezirk Bayern zur Geschichte des gewerkschaftlichen Widerstands fand auch 2016 wiederum statt. Vom 7. bis 12. Februar wurde eine Seminarwoche zur Entstehung der Einheitsgewerkschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung in Ost und West auf der Grundlage des Erbes des deutschen Widerstands durchgeführt.
 

Vom 19. Bis 21. Februar fand in Paulushofen ein Seminar des ver.di Bezirks Bayern zur Geschichte der Arbeiterbewegung von den Anfängen bis heute statt. Ein wichtiger Seminarbaustein war dabei der gewerkschaftliche Widerstand der Leuschner-gruppe von 1933 bis 1944.

Seminarraum Paulushofen – Geschichte der Gewerkschaften und Widerstand 18.-20.2.16

Am 18. Februar fand ein Projekttag mit der Jusogruppe Bayreuth im Leuschner-Zentrum und der Gedenkstätte statt. Die Rolle Leuschners in der Weimarer Republik und die Entstehung des Sozialstaats standen im Mittelpunkt der Besichtigung von Archiv im Zentrum und in der Städtischen Leuschner Gedenkstätte.

   

 

Am 1. und 7. März fanden Projekttage im WLZ mit Betriebs- und Personalräten aus dem BRK und im Bildungsbereich statt. Im Mittelpunkt stand dabei die Besichtigung der Archivausstellung im Zentrum, der Gedenkstätte und Themen zur Tradition des Widerstands.

 

 

 

 

Am 2. März fand die erste Sitzung des Begleitausschusses „Demokratie jetzt!“ im Rathaus statt, bei dem die Projekte des ersten Halbjahres insbesondere zur Flüchtlingsarbeit beschlossen wurden.

Im 2. Quartal 2016 wird das Nachlassprojekt zu Wilhelm Leuschner in seine entscheidende Phase eintreten und deshalb nur internationale Kontakte mit den deutsch-französischen Gymnasium Saarbrücken und Schülergruppen aus La Spezia im April durchgeführt werden. Im Juli wird die Arbeit im WLZ bei der Museumsnacht am 11. Bis 12. Juli vorgestellt.

Am 20. Juli 2016 wird eine Veranstaltung zur Erinnerung an den Widerstand Leuschners im Zentrum stattfinden, am 29. September 2016 werden die 12. Bayreuther Gespräche durchgeführt.


Plakat 12. Bayreuther Gespräche als Download!

 
Archivprojekt Nachlass Leuschner 2012 bis 2017 PDF Print E-mail
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Die Wilhelm-Leuschner-Stiftung hat seit dem Jahr 2000 überwiegend aus den Familien der direkten Nachfahren Leuschners vielfach Objekte des persönlichen Nachlasses erhalten. Insbesondere im Jahr 2004 erhielt die Stiftung von der Enkelin Hannelore Reinwein die Sammlungsstücke aus dem Nachlass der Tochter Katharina Leuschner, die besonders wertvolle Stücke zur Biographie Leuschners enthielt. Im Jahr 2007 wurden erstmals die bis dahin gesammelten Nachlassteile durch finanzielle Förderung der Oberfrankenstiftung archiviert und digitale Aufnahmen erstellt. Zwischenzeitlich kamen aus den Archiven von Bayreuther Bekannten und Verwandten Leuschners weitere Archivalien in die Sammlung, insbesondere im Jahr 2010 erhielten wir aus der mütterlichen Verwandtschaftslinie Leuschners wertvolle Archivalien von seinen Tanten. Dieser Umstand erforderte eine völlige Neuordnung des Bayreuther Nachlassbestandes und es entstand die wissenschaftlichen Notwendigkeit, den gesamten Nachlassbestand in einer einheitlichen Archivverwaltung zusammen zu führen. Da wesentliche Nachlassteile Leuschners seit Februar 1973 im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt aufbewahrt werden, sind die Originalbestände des persönlichen Nachlasses von Wilhelm Leuschner an zwei Standorten konzentriert und damit sie als Primärquelle für die Biographie Leuschner wissenschaftlich ausgewertet werden können, bestand die dringende Notwendigkeit, die Gesamtarchivalien zumindest digital in eine einheitliche Veröffentlichung zu bringen. Dies war der Anlass im Jahr 2011 bei der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf einen Antrag zu stellen, den die Stiftung mit der Bedeutung Leuschners für die Gewerkschaftsgeschichte begründete. Mit Unterstützung der damaligen Bundesvorstandsverwaltung des DGB in Berlin und dem damaligen DGB-Vorsitzenden Michael Sommer und seinem Referenten Konrad Klingenburg gelang es uns, einen Antrag auf finanzielle Förderung für ein zweijähriges Forschungsprojekt zu stellen. Im Juni 2013 wurde uns dieses Forschungsprojekt genehmigt und die finanzielle Unterstützung zugesichert. Nachdem alle Nachlassbestände digitalisiert wurden, begann die Vorbereitung einer Veröffentlichung aller rund 30.000 Digitalisate. Bei der Übersicht aller Archivalien mussten wir feststellen, dass dies in einem Zweijahreszeitraum nicht abgeschlossen werden kann, deswegen haben wir einen Verlängerungsantrag gestellt und arbeiten seit Herbst 2015 an der Erstellung einer digitalen Archivdatei, die nach Fertigstellung im Internet öffentlich zugänglich gemacht werden soll. Zugleich entsteht die Biographie Leuschners in einer Gesamtdarstellung des Lebenswerkes diese bedeutenden Gewerkschafters und Widerstandskämpfers, die vom wissenschaftlichen Leiter erstellt wird. Sie nutzt die Nachlassarchivalien als Primärquellen für die Erstellung der Biographie. Neben dieser umfangreichen Archivbearbeitung dienen die Archivalien in ihrer digitalen Form zugleich für die Ausstellung zum Leben und Wirken Leuschners im Leuschner-Zentrum, in dessen Archivschränken die Originale des Nachlasses im Bayreuther Bestand aufbewahrt sind. Der Vorteil der Bayreuther Archivstücke besteht vor allem darin, dass zahlreiche dreidimensionale Gegenstände aus dem Besitz Leuschners dort aufbewahrt werden und mit der Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Am 13. November 2015 hat der Vorstand der Hans-Böckler-Stiftung mit seinem Vorsitzenden, DGB-Chef Reiner Hoffmann, nun einer Verlängerung des Projekts der Leuschner-Stiftung zugestimmt und damit den Weg zur Beendigung der Archivarbeiten im Laufe des Jahres 2017 frei gemacht.

 
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